Packliste für den Wettkampf

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Ich packe meinen Koffer und nehme zu meinem Bikini Wettkampf mit:

  • Wettkampfbikini
  • Posingschuhe
  • Einlagen für die Posingschuhe (durch die Wettkampffarbe, versehentlich unter den Füßen, waren meine Füße in den Posingschuhen sehr rutschig. Ich habe mir eine Einlegesohle gekauft, diese zurecht geschnitten und mit doppelseitigem Klebeband in den Schuhen fixiert)
  • Tape, BH-Stripes, etc. (zum Festkleben des Bikinis falls nötig)
  • Sicherheitsnadeln (falls das Material des Bikinis nachlässt)
  • Schmuck
  • Kimono20171104_175633-014208339348313683805.jpeg
  • Flip Flops
  • Isomatte
  • Wolldecke, Kissen, Handtuch (für Backstage)
  • Terraband (zum Aufwärmen und Aufpumpen)
  • Kuschelsocken
  • lockeres Outfit (nach dem Tanning)
  • Handtücher (für den Hotelaufenthalt hatte ich meine eigenen dabei, um nicht die Hotel-Handtücher versehentlich mit dem Tanning zu verschmutzen)
  • Bettwäsche (damit die Hotelbettwäsche nicht verschmutzt und später in Rechnung gestellt wird)
  • Make-up (oder Make-up Artist organisieren)
  • Fön, Glätteisen, Bürste
  • Haarklemme (für einfaches Zusammenbinden beim letzten Tanning)
  • Zahnbürste & -pasta (auch am Wettkampftag – für das strahlende Lächeln auf der Bühne)
  • Kopfhörer (mein Motivationssong Backstage war mir wichtig)
  • Ohropax, Schlafbrille, Hörnchen-Kissen (Powernap bei langen Wartezeiten)
  • etwas, um die Beine hochzulegen (ich habe meine Tasche genommen, die ohnehin dabei und voll war)
  • Personalausweis
  • Mitgliederausweis
  • Formulare (hier Anti-Doping-Erklärung)
  • Mealprep (auch für nach dem Wettkampf)
  • die üblichen kosmetischen Dinge (Shampoo, etc.)
  • Badeschwamm, um die gröbste Farbe nach dem Wettkampf abzupeelen
  • nicht zu vergessen: deinen Coach bzw. Backstage-Betreuung
  • bestensfalls deine Liebsten zur mentalen Unterstützung & natürlich zum Anfeuern

… mit den Dingen bin ich immer ausgekommen 🙂

[Zur Info: Die Wettkampffarbe ließ sich aus allen Textilien waschen.]

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Flammkuchen

Zutaten für 3 Portionen

  • 3 EL Olivenöl
  • 2 Prisen Salz
  • 450 g Mehl
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 225 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 300 g Sojaghurt ungesüßt
  • 80 ml Soja Cuisine
  • Thymian
  • Minze
  • Pfeffer & Salz
  • 4-6 Frühlingszwiebeln
  • Champignons (Menge nach Belieben)
  • 50 g Räuchertofu
  • 2 Kartoffeln

Zubereitung

Für den Teig die Hefe in dem lauwarmen Wasser verrühren und den Agavendicksaft hinzufügen. Anschließend das Mehl (hier: Dinkelvollkornmehl), Salz und Olivenöl unterhoben und zu einem glatten Teig kneten. Den Teig in der Schale belassen, mit einem Küchentuch abdecken und 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Backofen vorheizen – 180°, Umluft.

In dieser Zeit Sojaghurt, Soja-Cuisine, Kräuter und Gewürze vermengen und abschmecken. Die Frühlingszwiebeln in schmale Ringe schneiden, die Champignons putzen, Kartoffeln waschen und jeweils in dünne Scheiben schneiden. Den Räuchertofu würfeln.

Backpapier sowie ein Nudelholz mit Mehl bestäuben. Den Teig (nun ca. die doppelte Größe) vorsichtig dritteln und jeweils dünn ausrollen. Den Teig mit der Creme bestreichen, die Frühlingszwiebeln großzügig verteilen und anschließend alle übrigen Zutaten auf die Flammkuchen geben. – 15-20 Minuten im Backofen backen.

Guten Appetit.

Eure Sina

Athletische Bikinifigur für jede Frau

Sehr viele Mädels fragen mich, wie sie am schnellsten eine Transformation zur Bikiniathletin hinlegen können. Um eines vorab klarzustellen, ich möchte hiermit niemanden auf den Schlips treten oder Anfragen, die mir bisher gestellt wurden als absurd abstempeln. Vielmehr fühle ich mich geehrt und bin mächtig stolz, dass Ihr meinen Rat sucht. Ich teile mein Wissen gern mit euch, in diesem Blogpost, da ich den ganzen Anfragen sonst nicht gerecht werden kann.

Mädels, die erfahren möchten wie sie am schnellsten einen muskulösen Körper mit straffen Kurven bekommen wollen, schildern mir ihre derzeitige Situation meistens wie folgt: „Ich mache seit ca. einem halben Jahr Sport, 2-3x wöchentlich Gerätetrainig, dazu 40-60 Minuten Training auf dem Crosstrainer und gelegentlich ein Besuch von Kursen. Dazu habe ich nun auch eine Diät anfangen, hauptsächlich Low Carb. Zudem versuche ich mehr Po und einen tolleren Bauch zu bekommen.“

Eine athletische Bikinifigur für jede Frau: Vorab solltet ihr euch solche Mythen wie: „Schweres Gewichttraining lässt mich aussehen wie ein Mann“, „Brustmuskeln brauche ich nicht trainieren, das ist was für Männer“ oder „Kohlenhydrate machen dick!“ aus dem Kopf streichen. Auch mit der Aussage „Ich schaffe es eh nie so auszusehen“ bist du in diesem Sport an der falschen Adresse.

Auch ich habe erst 2012 mit Fitness begonnen. Vorher war ich auch eher gelegentlich beim Sport und auch der Gedanke von einem Sixpack an einer Frau war für mich befremdlich. Vielleicht war es damals Glück oder intuitive Eingebung, dass ich direkt mit dem schweren Gewichttraining begonnen habe. Der Trainer, der mich damals im Mcfit Hannover Vahrenwald einwies, war eher überrascht als ich nach Armübungen für Bizeps und Trizeps fragte. Ein halbes Jahr trainierte ich dort bis es beruflich für mich wieder nach Nienburg/Weser ging und ich aufgrund eines Gutscheins zunächst für 4 Wochen im Easy Fitness Nienburg trainierte. Von nun an plante ich mein Training selbst, eignete mir das Wissen durch Fachliteratur und Sozial Media an. Von Anfang an hatte für mich das schwere Gewichttraining eine höhere Priorität als Cardiotraining. Ich wollte Kurven und ich ahnte, dass es die nicht auf dem Crosstrainer zu holen gab (was sich letztendlich bestätigte). Zudem lernte ich schnell, dass Muskeln nur wachsen, wenn diese auch ausreichend „Futter“ bekommen. Klar, war es auch für mich anfangs schwer reinzuhauen. Denn auch ich war eine derjenigen, die immer gleich befürchtete enorm zuzunehmen.

Ihr seht, „auch ich habe klein angefangen“. Daher möchte ich euch die folgenden Tipps mit auf den Weg geben, damit Ihr schon gleich heute richtig starten könnt oder euer bisheriges Training optimieren könnt.

1. Intensive, schwere und geplante Gewichttrainings und genügend Regeneration

Das heißt auch geplante Pausenzeiten zu setzen! Nach einem fordernden Training, in dem Ihr einen Muskelreiz gesetzt habt, braucht der Körper seine Regenerationszeit. Trainingsfreie Tage sind außerdem super, um sich neuen Input zu holen und sich auch psychisch weiter zu bilden.

2. ausreichend Essen – meist im Kalorienüberschuss

Das hört sich natürlich erst einmal krass an, als Frau im Kalorienüberschuss zu essen, aber ihr werdet merken, dass euch dieses zusätzliche Futter auch mehr Kraft im Training geben wird. Und Vorsicht – in einem Kalorienüberschuss zu essen heißt nicht, dass ihr euch jeden Tag den Bauch bei Mecces vollschlagt. Achtet auf gute Kohlenhydrate in Form von Kartoffeln, Vollkornprodukte und Reis oder auch Kohlenhydrate mit einem hohen Eiweißgehalt wie Bohnen und Linse.

3. moderate Cardio-Einheiten für das Heizkreislaufsystem

Das Herz ist unser wichtigstes Organ. Mit einem moderaten Cardio-Training an der frischen Luft tust du nicht nur deinem Herz etwas Gutes, sondern auch deiner Seele.

4. Biss immer an die Grenzen zu gehen

Ganz getreu dem Motto – give all or nothing!

Diese vier ‚Weisheiten‘ haben mir die Grundlage geschaffen, eine erfolgreiche Diät durchzuführen und mich mit dem Titel „Deutsche Meisterin“ und vieler Erfahrungen zu belohnen.

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Dieses Bild zeigt euch, dass auch ich auf meinem Weg zu meiner Figur kalorische Wege gehen musste. Letztendlich haben diese mich aber belohnt.

An die Mädels, die sich in der anfänglich dargestellten Situation befinden: Beginnt euren Weg nicht unbedingt direkt mit einer Diät (vorausgesetzt ihr seid Normalgewichtig und nicht Übergewichtigt) und stundenlangem Cardio-Training.

Wenn Bodybuilding dich erfüllt und glücklich macht, dann trainiere nach einem Trainingsplan, der auf dich individuell angepasst ist. Beiß dich durch und gib immer 180%, ob im Training, in der Küche oder bei der Regeneration UND mach dir eins bewusst, der Weg ist hart aber lohnenswert. Ein gewisser Kalorienüberschuss sollte zunächst vorhanden sein, um  überhaupt Muskeln aufzubauen. Erst wenn diese mühsam trainiert sind, macht eine Diät Sinn. Wie sagt man in der Szene so schön, dann werden die Muskeln „freilegt“.

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2014 | 2017
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2014 | 2017

Alles ist möglich!

Sportliche Grüße

Eure Sina

Plötzlich im TV

Im Anschluss an meinen Sieg im November haben die regionalen Tageszeitungen über mich, meinen Sieg und gesundekurven.com berichtet. Mitte Januar veröffentlichte auch die Neue Presse Hannover eine ausführlichen Bericht, welcher mich wirklich stolz macht und Freude bereitet.20180117_204435  Durch diesen Bericht ist RTL NORD auf mich aufmerksam geworden. Eine Woche später stand ich plötzlich im Kamera-Rampenlicht – es hat so viel Spaß gemacht, eine wirklich tolle Erfahrung. Wichtig war’s mir, ich selbst zu sein, meine Leidenschaft zum Natural Bodybuilding und vor allem die Priotät Nr. 1, nämlich die Gesundheit, zum Ausdruck zu bringen.  Macht euch doch gern selbst ein Bild und schaut euch das Interview an:

Deutsche Meisterin im Interview – RTL NORD

Hinter den Kulissen:

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Der Wettkampftag – 14. Deutsche Meisterschaft GNBF e. V.

Fortsetzung von 14. Deutsche Meisterschaft GNBF e. V. – Die Anreise

… Nach dem Aufstehen standen Haare waschen und Maske auf dem Plan. Carmen konnte noch etwas weiterschlafen und ich habe mit dem Kunstwerk in meinem Gesicht angefangen. Da ich nun nicht so die Schminkmaus bin, fällt es mir nicht gerade leicht – Contouring, Lidstrich ziehen, künstliche Wimpern kleben und Co. sind nun keine Dinge, die mir einfach von der Hand gehen. Aber ich habe es auch diesmal gut gemeistert und Carmen musste sich zweimal die Augen reiben als sie aus dem Bett kam 😀 Sie hatte dann noch die ehrenvolle Aufgabe meine Wimpern anzukleben, da ich irgendwie keine allzu ruhige Hand an diesem Morgen hatte. Um 7 Uhr wollten wir mit Sack und Pack das Zimmer verlassen, auschecken und uns an das Frühstücks-Buffet machen. Alles war perfekt getimt an dem Morgen, sodass wir nicht in Stress geraten sind. Ich habe zum Frühstück fünf große Scheiben Toast mit Honig und zwei Bananen verspeist. Auch meine Eltern, Peggy und Alice sowie viele Athleten und die Jury waren bei Frühstück. Das schöne Kribbeln und die Vorfreude auf den Wettkampf wurden stetig mehr und so machten Carmen und ich uns um 7.30 Uhr auf den Weg zur Siegerlandhalle. Ich hatte um 7.50 Uhr einen weiteren Termin bei ProTan zum zweiten Anstrich. Hier waren einige Mitarbeiter ausgefallen, sodass ich ewig warten musste. Leider brachte der Verzug einige unserer Planungen durcheinander und wir mussten uns direkt sputen, um noch den Bikini, Schmuck, Lippenstift 20171104_091638 und Schuhe anzulegen. 20171104_085244 Bikini! Das war auch so eine Sache 😀 ich hatte zwei wunderschöne Bikinis dabei. Den Blauen sowie einen dunkelroten, den ich extra noch hab schneidern lassen. Am Abend zuvor hatten wir uns schon für den Roten entschlossen. Ich also in den roten Bikini geschlüpft: Ein unsicheres Gefühl. Hagen und Bekannte von ihm lagen auf den Plätzen nehmen mir, also habe ich einmal in die Runde gefragt, ob blau oder rot. Die Mehrheit war für Blau  „Sina, du musst auffallen.“ Als Hagen mich anschaut und meinte „Sina, ich war von Anfang an für blau“ und auch Carmen zu blau tendierte, habe ich mich für den blauen Bikini entschieden. Schön und gut – wir hatten nur noch wenige Minuten Zeit, da ich noch für den letzten Glanz zu ProTan musste. Carmen wollte mir aus dem roten Bikini helfen. Viel Anfassen ging aufgrund des Tannings nicht mehr – plötzlich klemmte der Verschluss und wir beide wurden nervös. Das kann doch nicht sein! Was machen wir nun – über Kopf? -nicht möglich, übern Po? -Po zu voluminös, kaputtschneiden? -schade um den Bikini. Wenige Atemzüge weiter und kurz vor einer Panikattacke haben wir den Bikini tatsächlich aufbekommen. In Windes Eile in den blauen Bikini geschlüpft – alles ging ganz schnell und schon stand ich am Bühnenaufgang.  Hier hat mir Hagen den letzten Schliff verpasst. Mit verschiedenen Übungen wie Seitheben, Brustdrücken und Rudern haben wir Pump in meinen Körper gebracht und Hagen hat mich mental nochmals gestärkt. robert_schulz_gnbf2k17 (38 von 205) Dann ging es schon auf die Bühne.

— w…o..o..ooo..w — da ist es wieder: Dieses unbeschreiblich großartige Gefühl. Muskelspannung, ein großes Lächeln, was von Herzen kommt und riesiger Stolz es bis hierhin geschafft zu haben. Diesmal war´s allerdings etwas anders, denn ich hatten offenbar eine riesige Fangemeinde am Start. Es war grandios – ich wurde so laut angefeuert, dass ich einfach nur noch mehr Strahlen musste. Das Gefühl unbeschreiblich. Ich habe es einfach nur genossen, mich zu präsentieren. 20171104_192043 Jede Vierteldrehung habe ich mit Eleganz und Muskelspannung durchgeführt und ich habe mich dabei super wohl gefühlt. 20171104_192030 Nach der ersten Runde wurden von den insgesamt 14 Teilnehmerinnen die TOP 12 ausgewählt.  Nun kam´s zum I-Walk.  Auch den habe ich mit Bravour gemeistert und hatte wirklich Spaß daran – von Anspannung, Unsicherheit oder Nervosität keine Spur. Anschließend an den I-Walk kam es zu einem Vergleich zwischen mir und zwei weiteren tollen Athletinnen. Auch hier erfolgten nochmals alle Vierteldrehungen. Anschließend daran ging es auch schon von der Bühne. 20171104_193028 Ich war sehr zufrieden mit meiner Präsentation. Auch Carmen, Patrick und Hagen haben meine Leistung gelobt. Von nun an hieß es WARTEN. Es war erst circa 11 Uhr und die Final-Listen sollten erst in der Pause ab 14 Uhr aushängen. Auf dem Weg zurück zu unserem kleinen „Wartelager“ haben Hagen und ich spontan ein Interview mit Pascal und Stefan geführt. Zu dem Zeitpunkt wussten wir alle nicht, dass es nicht nur bei diesem einen Interview bleiben wird 😀 IMG_20171104_104301_643

Carmen und ich sind im Anschluss an das Interview zu meiner Familie gegangen. Mein Bruder und mein Vater, die beide bereits auch am Wettkampf im Mai dabei waren, waren begeistert von meinem Posing – es sei viel besser gewesen. Super, besser hätte es nicht laufen können. Gemeinsam haben wir noch ein paar Erinnerungsfotos geknipst und etwas frische Luft geschnappt. Danach musste ich von Carmen Abschied nehmen. Zum Glück nur kurz 😉 Sie ist mit meiner Familie in die Stadt gegangen, um zu Mittag zu essen. Bei mir gab es einige Reiswaffeln und Entspannung. IMG_20171104_120430_271

Es war soweit:

Ich unter den TOP 6. Meine Freude war riesig. Jiiiipiii…dieses Mal hatte ich es ins Finale geschafft. Grandios.

Es blieb uns nun noch genügend Zeit, bis es wieder auf die Bühne ging. Also sind Carmen und ich direkt zu ProTan gegangen, um unnötiges Warten wie zuvor am Morgen zu vermeiden. Ich habe ein weiteres Tanning zur Ausbesserung erhalten, welches wieder ca. 20 Minuten trocknen musste. Ein ruhiger Moment, um nochmals in mich zu gehen und mein Posing zu durchdenken. Der Gedanke, dass ich es nun ins Finale geschafft hatte machte mich mächtig stolz und ich freute mich, ein weiteres Mal die Bühne betreten zu dürfen. Getrocknet ging es wieder in den Bikini und wir besserten in der „Lady´s Lounge“ noch mein Makeup und meine Frisur nach. Unsere Laune war auf dem Höhepunkt und der bisher anstrengende Tag war uns zu dem Zeitpunkt nicht anzumerken. Wir tanzten aus Freude, alberten herum und übten nochmals mein Posing (ich bemerke: Wir waren allein in der Lady´s Lounge 😀 )

 

Etwas Zeit blieb noch und ich hörte nochmals meinen Motivations-Song: „Unforgettable von French Montana“. Gänsehaut am ganzen Körper und 200 % Fokus – es konnte losgehen. Ich bekam von ProTan den letzten Glanz und wir wurden aufgerufen, in den Backstage Bereich zu treten An meiner Seite auch bei diesem Mal war Hagen. Das bekannte Prozedere: Pump in den Körper bringen, fokussieren und mit einem Lächeln rauf auf die Bühne.

 

Das zweite Mal an diesem Tag – das Gefühl hierbei schon fast vertraut. Ich nahm wahr, dass meine Fangemeinde nun noch lauter für mich jubelte – was mich besonders freute. Zunächst waren die Vierteldrehungen an der Reihe, bis jede Athletin Ihren T-Walk präsentierte. [T-Walk: Jede Athletin tritt mittig vor zur Jury präsentiert Front-, Seiten- und Rückenansicht, geht dann zur linken Bühnenseite, präsentiert auch hier die Vierteldrehungen und abschließend nochmals an der rechten Bühnenseite]. Ich war völlig in meinem eigenen Film und genoss den Moment sehr. Abschließend kam es zur Platzierung. Meine Hoffnung war es, es unter die TOP 5 geschafft zu haben. Als auch der vierte Platz belegt war, musste ich schon die ersten Freudentränen für die erreichten TOP 3 verdrücken. Platz 3 – Platz 2 – ebenfalls fiel nicht mein Name. Unfassbar. Ich kann das Gefühl nicht beschreiben: Platz 1 – Sina Weiß!!! Mittlerweile liegt dieser Moment eine Woche zurück, aber ich finde noch immer keine Worte, die diesen Augenblick beschreiben könnten. Mein großer Traum und ein sportliches Ziel: der erste Platz. Ich hatte mich gegen die 13 Konkurrentinnen durchgesetzt.. w…oo..o..w.

 

Stolz wie Oskar verließ ich die Bühne, meine Freudentränen flossen und ich fiel Patrick und Hagen überglücklich in die Arme. Lang konnten wir nicht in diesem Moment verweilen, da es schon in 10 Minuten zum Gesamtsiegerstechen erneut auf die Bühne ging. Patrick lief schnell mit mir hoch zu ProTan, um nochmals mein Tanning ausbessern zu lassen, denn das litt etwas unter den Freudenumarmungen 😀 Zack..schnell wieder runtergeflitzt – erneut aufgepumpt und zurück zum Fokus. Patrick sagte zu mir: „Sina, vergiss den Sieg deiner Klasse, geh dort auf die Bühne als hättest du noch nichts gewonnen und gib nochmal alles!“ Und genau das setzte ich um. Der Jubel war riesig – wow..das pushte mich unheimlich. Mein Lächeln war einfach da – vor Glück. Muskelspannung bis in die Fußspitzen und die Vierteldrehungen meisterte ich wieder mit Bravour. Dann war es soweit:

„The trophy, the trophy for the overall winner for the Bikini classes goes to Sina Weiß“

 

 

Ihr Lieben, ich bin noch heute sprachlos, wenn ich an diesen Moment zurückdenke. Nicht nur ein Traum bzw. Ziel sondern gleich zwei habe ich in diesem Moment erreicht bzw. erfüllt bekommen: 1. Platz der Bikiniklasse bis 165 cm UND Gesamtsiegerin aller Bikiniklassen. Kein Wort dieser Welt könnte das Gefühl, welches mich in diesem Augenblick erfüllte beschreiben.

Schaut euch gern die folgenden Videos mit Gänsehaut-Garantie an:

Bikini bis 165cm – Vorwahl & Finale

Bikini Gesamtsieger

In meinem nächsten Blog werde ich euch berichten, wie es ab diesem Zeitpunkt weiterging. Ihr erfahrt von meiner Dopingkontrolle, weshalb Carmen fast zusammengebrochen ist und wie wir die 300 km Heimweg organisiert haben. Außerdem werde ich euch von meinem Zukunftsplänen berichten.

Fortsetzung folgt am Montag, den 13.11.2017.

Eure Sina

TOP 10 meiner liebsten, gesunden Lebensmittel

Diese 10 Lebensmittel gehören zu meinen persönlichen TOP 10. Lebensmittel, welche sehr vielseitig sind und aus denen sich köstliche Mahlzeiten zaubern lassen.

  1. Haferflocken
  2. Bananen
  3. Sojajoghurt
  4. Seitan
  5. Tomaten, Gurke
  6. Kartoffeln
  7. Erbsen/Bohnen/Linsen
  8. Frühlingszwiebeln
  9. Melone
  10. Beeren

10 Fakten zu meinem Training

  1. 180 % Fokus
  2. Hiptrust und Ausfallschritte mit aufgelegtem Bein sind meine Hassliebe
  3. Kreuzheben und Kniebeugen sind am Beintag für mich ein Muss
  4. Ich liebe Bizepscurls
  5. Das Smartphone ist im Training auf Flugmodus
  6. Ich trainiere am liebsten allein mit einem starken Fokus – während des Trainings lasse ich mich ungern stören: plaudern und austauschen gern im Anschluss an mein Training
  7. Meinen Durst lösche ich mit mindestens 2 Liter Wasser oder BCAA´s
  8. Ich tracke mein Training und auch die Pausenzeiten für eine kontinuierliche Steigerung
  9. Warm-up und Faszientraining gehören für mich zu einem erfolgreichen Training dazu
  10. Ohne schmerzverzerrten Gesichtsausdruck kein Muskelzuwachs 😀

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