Die Anreise – 14. Deutsche Meisterschaft GNBF e. V.

Am 04.11.2017 fand die 14. deutsche Meisterschaft der GNBF e. V. statt. Ein Event, auf welches ich mich seit 13 Wochen vorbereitet habe. Nun war der Tag gekommen – meine Taschen gepackt, die Mahlzeiten für die nächsten 24 h vorbereitet und ich voller Freude. Von Sonntag bis Mittwoch habe ich im Schnitt 8 l Tee & Wasser täglich getrunken und keine Kohlenhydrate zu mir genommen, um den Körper zu entwässern und zu entladen. Diese Methode habe ich das erste Mal probiert und das Ergebnis am Wettkampf konnte sich trotz der Strapazen sehen lassen. Am Donnerstag hatte ich bereits die ersten Kohlenhydrate intus und es waren auch nur noch 2 l Flüssigkeit, die ich zu mir genommen habe. Freitag, am Tag der Anreise, hatte ich ein halbes Kilo Kartoffeln, 1/4 Kilo Reis, Reiswaffeln und einige Bananen im Gepäck. Für den Tag war es geplant, 400 g Kohlenhydrate zu mampfen und lediglich ca. 1,5 Liter Wasser zu trinken. Morgens um 10 Uhr holte ich meine liebste, beste und tollste Begleitung und Unterstützung ab: Carmen. Screenshot_20171109-225520 Gemeinsam sind wir in Richtung Siegen gestartet. Die erste Stunde konnte ich fahren bis Carmen dann nach der ersten Pippi-Pause das Steuer übernehmen musste.  Die letzte Woche hatte doch sehr an meinem Körper gezerrt; ich fühlte mich kraftlos und musste mit schmerzenden Beinen kämpfen. Während Carmen uns sicher ans Ziel brachte habe ich die ersten Snacks verdrückt und meine Beine möglichst entlastet. Screenshot_20171109-225012 In Siegen angekommen checkten wir direkt im Holiday Inn Express Hotel ein – ein tolles neues Hotel, welches erst um Frühjahr 2017 neu eröffnet hat. Wir verstauten das Gepäck im Zimmer und tankten noch ein Stündchen Kraft, legten die Beine hoch, quatschten und sahen etwas TV. Screenshot_20171109-224830 Am Nachmittag sind wir dann rüber zur Siegerlandhalle spaziert und registrierten mich für den Wettkampf. Es hat mich sehr gefreut, viele bekannte Gesichter wieder zusehen und auch einige, denen ich offensichtlich von Mai an im Gedächtnis geblieben bin. Toll, dass der GNBF e. V. so eine starke und persönliche Gemeinschaft hat. In dieser Diät bin ich wohl auch in der Länge geschrumpft 😀 Gemessen wurde nämlich 164,2 cm und ich habe die Startnummer 98 erhalten. Carmen hat mich angesehen und gemeint: „Sina, das ist die Glückzahl – die 8 als Symbol der Unendlichkeit.“ – ihr Wort zu Gottes Ohr.

Im Anschluss an die Registrierung hatte ich um 17.20 Uhr den Termin zum Tanning bei ProTan. Es war leider sehr überfüllt dort und wir mussten uns etwas gedulden. Der Geruch dieser Farbe ist unbeschreiblich – spätestens in diesem Moment war das Wettkampffeeling komplett präsent. 20171103_180931 Nach dem Tanning schmückten mich weite „Schlabberklamotten“, damit die Kleidung keine Spuren am Tanning hinterlässt. Mittlerweile war es Abend und wir wollten Carmen noch etwas zu Essen besorgen, da ich ja ohnehin meine Verpflegung im Hotel hatte. Wir sind etwas spazieren gegangen und haben Sushi-to-go für meine Liebste besorgt. Zufälligerweise haben wir beim Asiaten direkt noch zwei „GNBF-Freude“ aus Bremen getroffen, die zwar am nächsten Tag nicht an den Start gehen wollten aber zum Mitfiebern und Zuschauen der anderen Athleten gekommen waren. [Kevin & Janica, ich danke euch für euren Zuspruch in diesem Moment.]

Zurück im Hotel haben bereits meine Eltern und mein Bruder in der Lobby auf uns gewartet. Die Familie als Rückhalt an meiner Seite zu haben ist das Größte für mich – hier muss ich kurz erwähnen, dass Carmen für mich bereits schon zur Familie gehört. Ich habe mich sehr gefreut von Ihnen umarmt zu werden und die Gewissheit, dass sie nur angereist waren um mich zu unterstützen, stärkte mich sehr. Kurze Zeit später kam meine Rettung an diesem Abend ins Hotel: Patrick. Er hat mich in den drei Wochen zuvor bei den letzten finalen Planungen unterstützt und an diesem Abend einen letzten Formcheck gemacht. Mit dabei war Hagen, ebenfalls ein GNBF Athlet, den ich im Mai zum ersten Mal auf der Bühne bestaunen durfte. Auch wir hatten in meiner Wettkampfvorbereitung regelmäßig Kontakt und er war mental eine riesige Unterstützung für mich. Beim Formcheck haben wir beurteilt, welche Menge ich am nächsten Tag noch zum Frühstück zu mir nehmen werde und ich habe mir auch gleich noch ein Feedback zu den Posen von den Jungs geben lassen. Nach dem Treffen war ich noch gelassener und einfach nur noch voller Vorfreude auf den Wettkampf. Wir verweilten noch etwas in der Lobby, aßen zusammen zu Abend und auch Peggy & Alice reisten in der Zwischenzeit an. Peggy war in diesem „Wettkampfjahr“ eine wirkliche Inspiration und Hilfe für mich. Es hat mich sehr gefreut, dass sie zum Mitfiebern angereist ist. Die Jungs machten sich wieder auf dem Weg in Ihre Unterkunft und Carmen und ich verkrochen uns ins Bett. Wir sind die Planungen für den großen Tag nochmals durchgegangen und haben meinen Bikini ausgebessert (wobei es der dann letztlich nicht geworden ist). Später besuchten uns noch Peggy & Alice. Wir quatschten viel und ich habe es genossen, wie harmonisch der Tag verlaufen war. Gegen Mitternacht war, obwohl ich die Befürchtung hatte wie auch beim ersten Wettkampf im Mai die Nacht kein Auge zu zutun, schlummern angesagt.
Screenshot_20171109-224747 Aber ganz im Gegenteil habe ich geschlafen wie ein Stein und bin fit und ausgeschlafen aufgewacht. Es war soweit: Der WETTKAMPF stand mir nur wenige Stunde bevor….. riesige Freude und der Blick in den Spiegel überragend. Die Form on Point – Sina´s Bikinishape 2.0.

…Fortsetzung folgt im nächsten Blog schon morgen am 11.11.17 um 18 Uhr.

Eure Sina

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