Drogen: Die Pille, die deinen Körper beherrscht

(Die Männerwelt kann entweder weiter klicken, oder sich mal über diese kleine Pille informieren, die Sie meistens für ihre Freundin haben wollen.)

Du nimmst die Anti-Baby-Pille ein? Hast du dieses Thema einmal für dich überdacht?

Denn ich sehe die Einnahme der Pille mittlerweile als Suchtverhalten an. Letztlich bedient man sich an ihr um zu verhüten, Menstruationsbeschweren zu lindern oder vor der Akne verschont zu bleiben. Die Gründe sind vielfältig. Und was ist auch schon dabei, die meistens Ärzte geben Sie dir doch mit Kusshand. Aber was genau bewirkt die Einnahme? Durch die Einnahme der Pille kontrollierst und manipulierst deinen Körper auf drastische Weise. Für mich ist das eine Form von Droge. Macht über den Körper zu erheben, ihn Manipulieren zu wollen und die natürlichen Abläufe zu vernichten.
Wie hat es bei mir Klick gemacht?  Ich habe im Alter von ungefähr 16 Jahren mit der Einnahme der Pille begonnen. Und bei mir war der Grund nicht die Verhütung, es war die überaus starke Menstruation, welche mir den Alltag erschwert hat. Nachts stellte ich mir einen Wecker, weil ein Tampon Super nicht ausreichte. Von mir aus hätte es auch gern mal superXXL geben können. Die Einnahme der Pille regelte die Menstruation ins „Normallevel“ und erleichterte mir einiges. Klar, habe ich ab und an – besonders zur Urlaubszeit – den „Luxus“ ausgekostet, die Periode zu verschieben. Praktisch. Vor zwei Jahren kamen mir jedoch erstmals die Gedanken, ob die tägliche Einnahme von Hormonen überhaupt gut sein kann und in wieweit es meinem Körper schaden könnte. Zudem ob die Einnahme negative Auswirkungen in Bezug auf das Krafttraining haben könnte und wie sich der Wasserhaushalt im Körper ohne die Einnahme der Pille verändern könnte. Die Pille abzusetzen habe ich mich jedoch nicht getraut. Die Befürchtung, dass der Körper dann nicht mehr weiß was zu tun ist, Pickeln auftreten, Unregelmäßigkeiten der Menstruation und Stimmungsschwankungen hielten mich zunächst davon ab.
Mit dem Gedanken hatte ich jedoch noch nicht abgeschlossen. Im letzten Jahr veränderte sich im Ablauf meines Körpers einiges, da ich meine Menstruation nur noch unregelmäßig, mehrmals oder gar nicht bekommen hatte. Alle drei bis vier Wochen hatte ich mit Depressionen zu kämpfen – am liebsten hätte ich mich zu der Zeit in die Ecke verkrochen und niemanden mehr gesehen. Ich konnte mich für nichts begeistern, zwar habe ich meinen Törn – sprich Krafttraining und Co – weiter durchgezogen, aber in den depressiven Zeiten nur sehr schleppend. Zudem lagerte mein Körper enorm Wasser an, sodass ich mich in meiner Haut unwohl fühlte. Durch die Pille hatte ich nicht mehr wie zuvor die Macht über die Abläufe in meinem Körper. NEIN! Eher hatte ich das Gefühl, der Körper beherrsche mich. Was sollte ich tun? In mir machte sich das Gefühl breit, dass ich meinen Körper verärgert habe, indem ich ihn sieben Jahre vorgespielt hatte „Dauerschwanger“ zu sein. Ich suchte meinen Arzt auf, um mich durchchecken zu lassen – alles in Ordnung. Als ich dann meinem Arzt sagte, dass ich die Pille nicht aufgrund der Verhütung, sondern eher wegen der damaligen starken Menstruation einnehme beschlossen wir die Pille abzusetzen.
Sieben Jahre lang griff ich jeden Tag, zur gleichen Uhrzeit zur Pillenpackung – du kannst dir sicher vorstellen, wie „nackig“ ich mich ohne die Einnahme gefühlt habe. Jedes Mal dachte ich etwas vergessen zu haben. War es ein Suchtverhalten oder nur die Gewohnheit? Wie dem auch sei, von nun an konnte es nur besser werden. Und so war es auch:
– keine Depressionen
– keine Unregelmäßigkeiten
– Wasseranlagerungen ade.
Es hat sich mehr als gelohnt, diesen Schritt zu gehen. Klar muss ich auch zugeben, dass ich die ein oder anderen Pickelchen bekommen habe und sich derzeit die Menstruation noch nicht eingependelt hat, sodass ich sie gar nicht mehr oder nur noch leicht bekomme. Hier muss ich aber auch erwähnen, dass dies mit der Diät und im Allgemeinen mit der Wettkampfvorbereitung zusammenhängt. Mein endgültiges Fazit lässt also noch etwas auf sich warten.
Wichtig ist mir eins: HÖR AUF DEINEN KÖRPER!
Eure Sina

 

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